Bühne frei!

Edwin Kimmler





"Wenn jeder nach meinen Konzerten beim Rausgehen ein Lächeln auf den Lippen hat, dann bin ich erfolgreich gewesen", sagt Edwin Kimmler, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus geschätzter Gitarrist, Pianist, Mundharmonikaspieler, Sänger. Er ist, sagt er von sich selbst, ein "Nischenkünstler", als solcher aber in seiner "Nische" (Blues, Soul, Boogie) fester Bestandteil der Szene mit treuem Publikum. Seine Shows sind solche Stunden, in denen das Lächeln wächst; live spielt er am liebsten, aber er hat im Lauf seines Lebens auch schon zehn Tonträger produziert und war Gast auf sechs weiteren.
Mit zehn Jahren hat Kimmler angefangen, Klavier zu spielen, mit zwölf Gitarre, beides von Anfang an autodidaktisch. Von daher erklärt er sich, dass er seinen ganz eigenen Spielstil gefunden hat: Weil ihn nie ein Lehrer geprägt oder beeinflusst hat. Recht bald hat der Musiker auch begriffen, dass es nicht zielführend ist, klingen zu wollen wie diese oder jener, wie Ray Charles oder Stevie Wonder. Edwin Kimmler will klingen wie Edwin Kimmler – und das lange bevor das Wort authentisch auf jeder zweiten Künstlerbeschreibung pappte.
So gesehen ist sein Sound Musik gewordene Freiheit. Kunst macht man nach seiner Definition, "weil wir's leben und nicht, weil es gerade angesagt ist". Sie ist immer ein bewusst individueller Ausdruck – unabhängig von Moden. Die sind Kimmler herzlich egal. Stattdessen bewegt ihn die schwarze Musik, seit er sie entdeckt hat, seit er sich mit Hilfe von Langspielplatten mit dem Blues der 1920er und 1930er die Melodien und Techniken erarbeitet hat. Ausgestattet mit diesem musikalischen Rüstzeug, geht seine musikalische Entdeckungsreise immer weiter. Kimmlers Vorgehen ist zeitlos, alterlos – und genau deshalb passt er perfekt ins Jugendzentrum, wo sein Foto entstand. Denn einer wie Kimmler ist immer jung.

Text: Christian Muggenthaler
Foto: Silvia Johanus, Silms Productions

www.edwin-kimmler.de

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